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Lexikon: Effektivzins

Der Effektivzins ist eine über die Preisangaben Verordnung verpflichtende Angabe um sämtliche Finanzierungskosten für den Endkunden vergleichbar zu machen. Er bezeichnet den Zinssatz der den realen Aufwand für eine Geldaufnahme (Kredit) angibt. Einzubeziehen sind demnach insbesondere der Nominalzins, Zinssollstellungstermine, die Tilgungshöhe, Agio und Disagio, Bearbeitungsgebühr, Kreditvermittlungskosten und die Höhe der Restschuld.

Für den Vergleich eines Leasingangebotes ist der Effektivzins nicht immer eine taugliche Vergleichsgröße. Leasing ist keine reine Kreditaufnahme zur Fremdfinanzierung einer Investition, sondern beschreibt die Nutzung eines Wirtschaftsgutes ohne das Eigentum daran zu erwerben. Dies hat zur Folge, dass häufig schon die Beschaffung des Wirtschaftsgutes durch die Leasinggesellschaft übernommen wird. Dadurch fehlt zur Vergleichbarkeit des Leasingangebotes über das Medium des Effektivzinses eine Grundgröße des Effektivzinses, der Kreditbetrag. Leasingangebote in der Werbung mit der Angabe eines effektiven Jahreszinses von 1% kommen also nicht durch die Zinskonditionen, sondern durch die Einkaufskonditionen der Leasinggesellschaft zustande.
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