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Lexikon: Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz

Das Geldwäschegesetz, kurz GwG, heißt eigentlich "Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten". In dem Gesetz wird geregelt welche Personen verpflichtet sind besondere Vorkehrungen zur Bekämpfung der Geldwäsche vorzunehmen. Hierzu gehört z.B. die Aufzeichnung von Einzahlungen ab 15.000 Euro, inklusive der Identifizierung des Einzahlenden. Für Kreditinstitute und manch andere Unternehmenszweige gilt zudem die Pflicht bei Verdacht auf Geldwäsche eine Verdachtsanzeige zu stellen.

Leasinggesellschaften werden seit 2008 als Finanzdienstleistungsinstitute geführt und müssen folglich die Identifizierungspflichten für Kreditinstitute einhalten. Das bedeutet, dass der Leasingnehmer (bei natürlichen Personen, Einzelunternehmern, etc.) bzw. der wirtschaftlich Berechtigte des Leasingvertrags (bei Kapitalgesellschaften) in regelmäßigen Abständen identifiziert werden Muss.

Dies kann durch die persönliche Identifizierung des Leasingnehmers vor Ort durch Vorlage eines gültigen Ausweisdokuments, diverse Dienstleister zur Identifizierung (wie PostID, WebID) bzw. bei Kapitalgesellschaften durch den Abgleich mit Datenbanken geschehen.
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